Mit der Realisierung der Bahnhofshinterfahrung eröffnet sich für die Stadt Hagen die einmalige Chance, große Bereiche der Stadt zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln. Auf diesen Seiten möchten wir Sie über den aktuellen Stand der Planung und den späteren Baufortschritt umfassend informieren. Sie finden hier Informationen zu den Bereichen Umwelt, Verkehr, Stadtentwicklung und Presse sowie erste Vorher-Nachher-Fotos.
Bereits jetzt können Sie sich über ein
Online-Formular mit Ihren Fragen und Anregungen direkt an die Verwaltung wenden. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es zudem ein Baubüro vor Ort und Führungen über die Baustelle geben.
Blick in Richtung Süden - vor und nach der Realisierung der Bahnhofshinterfahrung.
Aktuelles
Bei strahlendem Sonnenschein:
Zünftiges Fest zum ersten Spatenstich für die Bahnhofshinterfahrung lockte viele Gäste an
Der Startschuss für die Arbeiten am größten Hagener Straßenbau- und Stadtentwicklungsprojekt der letzten Jahrzehnte ist erfolgt! Bei strahlendem Sonnenschein und umrahmt von einem zünftigen Fest hat Oberbürgermeister Jörg Dehm am 23. März den symbolischen ersten Spatenstich für die Hagener Bahnhofshinterfahrung vorgenommen. Dem immensen Umfang dieser rund achtjährigen Baumaßnahme angemessen, geschah dies mit einem mächtigen Bagger. Bevor es soweit war, wartete auf die mehr als 400 Gäste – unter ihnen Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann – ein kleines, musikalisch begleitetes Programm in der ehemaligen VARTA-Kantine an der Dieckstraße.
Nach einer Begrüßung durch OB Jörg Dehm, der sich ausdrücklich für die weitreichende Unterstützung in Land und Bund bedankte, sowie einem Grußwort von Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann gab der Technische Beigeordnete der Stadt Hagen, Thomas Grothe, einen Überblick in Wort und Bild über die einzelnen, jetzt anstehenden Bauphasen der Bahnhofshinterfahrung. Auch ein kurzer Film mit einer Simulation zur künftigen Trassenführung war zu sehen.
Bis Ende 2019 – so die Planungen – soll die gut 1,6 Kilometer lange Hinterfahrung fertig gestellt sein. Die Gesamtkosten von gut 65 Millionen Euro werden zu rund 70 Prozent bezuschusst. Am 11. Oktober letzten Jahres hatte der Arnsberger Regierungspräsident dazu dem Hagener OB einen Förderbescheid in Höhe von 42,5 Millionen Euro übergeben.
Mehr als 400 Gäste nahmen am ersten Spatenstich teil. (Foto: Michael Kaub)
Mit der Fertigstellung der Hagener Bahnhofshinterfahrung werden gleich mehrere wichtige Städtebauziele verfolgt. Als innerstädtische Entlastungsstraße zwischen Wehringhausen und Eckesey konzipiert, soll sie für eine deutliche Reduzierung des Durchgangsverkehrs in der Hagener Innenstadt sowie in Wehringhausen sorgen. Damit sollen insbesondere die Schadstoffbelastungen im Bereich des Graf-von-Galen-Rings und der Wehringhauser Straße nachhaltig gesenkt werden. Gleichzeitig sollen bislang brachliegende Gewerbeflächen in Wehringhausen sowie westlich des Hauptbahnhofs reaktiviert und leistungsfähig an den Verkehr angebunden werden. Und auch eine merkliche Verbesserung der verkehrlichen Erreichbarkeit des Hagener Hauptbahnhofs wird erreicht. Eine Renaturierung der Ennepe und weitreichende Hochwasserschutzmaßnahmen runden das Mammutprojekt schließlich ab.
OB Jörg Dehm: „Ich freue mich wirklich sehr, dass gerade auch viele Bürgerinnen und Bürger zum ersten Spatenstich gekommen sind. Das unterstreicht sicher nicht nur in meinen Augen das große Interesse an diesem für unsere Stadt so überaus wichtigen Projekt. Unsere Vorstellung, nach der die künftige Bahnhofshinterfahrung von Beginn an fest in der Wahrnehmung der Hagener verankert sein soll, ist mit diesem zünftigen Auftakt sicher gut gelungen.“
Nach diesem symbolischen Auftakt laufen jetzt die Vorbereitungen für die ersten konkreten Baumaßnahmen an. Dabei steht zunächst der Abbruch der ehemaligen VARTA – Hallen an.
Den vorgesehenen Zeitplan für die Realisierung der Bahnhofshinterfahrung finden Sie
hier